Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Amsel (Turdus merula)

Bestandsentwicklung

Der Beginn der Verstädterung und damit der Wandel eines scheuen Waldvogels zu einem vertrauten Gartenvogel nahm seinen Ursprung in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Bereits Le Roi (1906) und Peitzmeier (1969) stufen die Amsel sodann neben dem Haussperling als einen der häufigsten Brutvögel in NRW ein. Die Bestandszunahme hielt weiter an (Mildenberger 1984), hat sich in den letzten Jahren jedoch verlangsamt (Wink et al. 2005). Mildenberger (1984) geht davon aus, dass sich strenge Winter und trockene Sommer als negative Einflussfaktoren auf die in NRW überwiegend in Städten vorhandenen Populationsanteile der Amsel kaum auswirken.

Die Amsel hat einen aktuellen Bestand von 930.000-1,1 Mio. Rev. und ist damit die zweithäufigste Brutvogelart in NRW. Während der Bestand in NRW stabil ist, nimmt er bundesweit leicht zu (ADEBAR, in Vorb.). In den Niederlanden steigt der Bestand stärker an und hat von 1990 bis 2010 um ein Viertel zugenommen (SOVON 2012). Nur nach kalten Wintern sind leichte Bestandsrückgänge zu erkennen. Auch der europäische Bestandsverlauf ist weiterhin leicht zunehmend (PECBMS 2011).

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