Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Feldlerche (Alauda arvensis)

Bestandsentwicklung

Die Feldlerche war um 1900 neben dem Haussperling die häufigste Brutvogelart in Nordrhein (Le Roi 1906). Bis in die 1960er Jahre hinein waren Bestandsschwankungen von „nennenswerter Bedeutung“ unbekannt (Peitzmeier 1969). Dann setzten deutliche Rückgänge ein (Mildenberger 1984). Alleine in den 1980er Jahren halbierte sich der Feldlerchenbestand in Westfalen (Möller in NWO 2002), und auch in der Folgezeit setzte sich die negative Entwicklung fort (z. B. Wahl et al. 2004). Der sich bei Wink et al. (2005) andeutende Arealverlust im Bergischen Land hat sich verstärkt und mittlerweile zum großflächigen Verschwinden der Feldlerche in dieser Region geführt (Stumpf 2009). Der Rückzug der Feldlerche aus dem Grünland wird exemplarisch auch am Versmolder Bruch deutlich (1968: 109 Rev., Gössling 1968, 2010: 12 Rev.; Biol. Station Gütersloh/Bielefeld, unpubl.).

Im Zeitraum 2005-2009 lag der Landesbestand bei 85.000-140.000 Rev., wobei allein seit 2002 ein Rückgang um 11 % zu verzeichnen ist. Gegenüber den 1980er Jahren dürfte der Bestandsverlust etwa 80 % betragen (Sudmann et al. 2008).

Der bundesweite Bestand geht seit 1990 deutlich zurück, mit besonders starken Verlusten in Nordwestdeutschland (ADEBAR, in Vorb.). In den Niederlanden hat die Art von 1990 bis 2010 etwa 60 % ihres Bestands eingebüßt (SOVON 2012), seit Mitte der 1970er Jahre über 90 % (SOVON 2002). In Europa kam es seit 1980 fast zu einer Bestandshalbierung (PECBMS 2011).

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