Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Gartengrasmücke (Sylvia borin)

Bestandsentwicklung

Le Roi (1906) und Neubaur (1957) nennen die Gartengrasmücke einen häufigen Brutvogel und betonen die hohe Siedlungsdichte in baum- und buschreichen Flussauen. Dort sei sie häufiger als die Mönchsgrasmücke. Außerdem wird auf zum Teil starke Bestandsschwankungen hingewiesen. Für die 1970er Jahre führt Mildenberger (1984) einige Beispiele für Bestandsrückgänge auf. Wink et al. (2005) nennen stabile bis leicht zunehmende Bestandsentwicklungen. Auch Bellebaum (in NWO 2002) gibt an, dass der westfälische Bestand in den 1970er und 1980er Jahren wahrscheinlich zugenommen hat.

Der aktuelle Brutbestand der Gartengrasmücke liegt bei 100.000-125.000 Revieren. Von 1994 bis zum Ende der 1990er Jahre zeigt das Monitoring eine leichte Bestandszunahme an. Danach blieb der Bestand stabil. Bundesweit ist für den Zeitraum 1990-2010 kein gerichteter Trend zu erkennen (ADEBAR, in Vorb.). Dagegen wurde in den Niederlanden ein deutlicher Rückgang Ende der 1990er Jahre beobachtet, dem ein leichter Anstieg folgte (SOVON 2012). Für Europa ergibt sich eine leichte, aber kontinuierliche Bestandsabnahme seit Ende der 1980er Jahre (PECBMS 2011).

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