Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Bienenfresser (Merops apiaster)

Gefährdung / Schutz

Bienenfresser gelten in NRW aktuell als „extrem selten“ und sind von Schutzmaßnahmen abhängig (Sudmann et al. 2008). Direkte Verfolgung, besonders auf dem Zug durch das Mittelmeergebiet, weniger im afrikanischen Winterquartier, gilt als wichtige Gefährdungsursache, die früher wohl die Hauptbedrohung darstellte (Bauer et al. 2005). Daneben führen Pestizideinsatz und intensive Landwirtschaft zu einem Rückgang der Nahrung. Bienenfresser sind außerdem empfindlich gegenüber Störungen am Brutplatz, und weiterer Abbaubetrieb in Materialentnahmestellen sowie Freizeitnutzung (z. B. Motocross, Schießübungen) können den Bruterfolg ernsthaft gefährden (Bauer et al. 2005). Zu den natürlichen Gefährdungsursachen gehören nach Bauer et al. (2005) Klima- und Witterungseinflüsse (Sommertemperatur, nasskühle Witterung, Erosion der Bruthänge durch Starkregen) sowie Prädation, die in NRW bisher durch Füchse beobachtet wurde.

Schutzmaßnahmen beinhalten dementsprechend (ergänzt nach Bauer et al. 2005):

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