Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Feldlerche (Alauda arvensis)

Gefährdung / Schutz

Die Rückgangsursachen sind vergleichbar mit denen, die auch andere Feldvogelarten bedrohen und ergeben sich aus der intensivierten Landwirtschaft (zu Details s. Kiebitz und Rebhuhn). Da Feldlerchen in der genutzten Agrarlandschaft brüten und auch Schutzgebietsausweisungen in der Regel Bestandsrückgänge nicht verhindern konnten, sind alternative Programme und Maßnahmen zum Schutz dieser Art dringend geboten. Vermehrter Energiepflanzenanbau (z. B. Mais) sowie der Wegfall der Stilllegungsflächen seit 2007 lassen für die Zukunft weitere Bestandseinbußen erwarten.

Aktuelle Untersuchungen (Joest et al. 2010, 2011, DVBS & LANUV 2011) zeigen, dass einzelne Maßnahmen, wie die Anlage von Lerchenfenstern (Brüggemann 2009, 2010), den Bestandsrückgang der gefährdeten Feldlerche (Sudmann et al. 2008) nicht aufhalten können. Eine breite Kombination von Schutzmaßnahmen ist vielmehr zwingend notwendig (Oberwelland & Nottmeyer-Linden 2009). Dazu gehören Kompensationsmaßnahmen in der Eingriffsregelung, eine Vielzahl weiterer Agrarumweltmaßnahmen und spezielle Vertragsnaturschutzangebote. Als erfolgreichste Maßnahme haben sich bislang Sukzessionsbrachen erwiesen.

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