Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Goldammer (Emberiza citrinella)

Gefährdung / Schutz

Die Art ist derzeit nicht akut gefährdet, wird aber aufgrund der langjährigen Bestandsrückgänge in der Vorwarnliste zur Roten Liste geführt (Sudmann et al. 2008). Durch die weitere Technisierung und Industrialisierung der Landwirtschaft mit dem drohenden Verlust jeglicher ungenutzter Flächen muss trotz gegenwärtig stabilen Bestands mit weiteren Rückgängen gerechnet werden. Auch die nach wie vor ungebremste Ausweisung von Wohn-, Gewerbeund Industriegebieten sowie die Zerschneidung der Landschaft durch Straßen führen zu Verlusten von Brutgebieten.

Von allen Extensivierungsmaßnahmen profitieren Goldammern. Deshalb sollten Schutzund Extensivierungsprogramme in der Agrarlandschaft wie Acker-Randstreifenprogramm, Lerchenfenster, Reduzierung von Pestiziden und Dünger, Erhalt bzw. Wiederherstellung nicht versiegelter Feldwege, Erhalt von Stoppelfeldern und Brachflächen im Winter usw. unbedingt fortgeführt bzw. wieder aufgelegt werden (Hölker in NWO 2002, vgl. auch Bradbury et al. 2000). Dies gilt insbesondere für die Flächenstilllegung, die gerade im Winter Nahrung bereitstellt (Whittingham et al. 2005).

Inhalt

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