Die Brutvögel

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Grünspecht (Picus viridis)

Gefährdung / Schutz

Der Grünspecht gilt als ungefährdet. Einflüsse, die das Vorkommen von Bodenameisen negativ beeinflussen, können sich für den Grünspecht jedoch bestandsmindernd auswirken. Die intensive Landwirtschaft sorgte für einen starken Rückgang der Art in den Agrarlandschaften (Grünlandintensivierung, Grünlandumbruch), wo er früher die häufigste Spechtart war (Baumhecken und relativ extensives Grünland; Peitzmeier 1969). Weideland, auch mit moderner Pferdehaltung, erhält dagegen Nahrungsflächen für den Grünspecht. Ein weiterer Gefährdungsfaktor sind strenge Winter mit höheren Schneelagen. Grünspechte graben zwar Nahrungstrichter in den Schnee, um Bodeninsekten erreichen zu können, aber bei über 30 cm hohen Schneelagen wird es für sie kritisch. Strenge Winter führten und führen daher zu Bestandseinbrüchen, die aber bei günstigen Bedingungen in wenigen Jahren wieder ausgeglichen werden können. Die langfristig wichtigste Schutzmaßnahme ist der Erhalt und die Wiederherstellung von mageren, ameisenreichen Lebensräumen, was vielen weiteren Tier- und Pflanzenarten zugutekommen wird.

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