Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Bienenfresser (Merops apiaster)

Lebensraum

In NRW fanden alle Bruten in Abgrabungen statt. Neben Sand- bzw. Kiesgruben sind es vor allem Braunkohletagebaue, in denen bisher Brutnachweise gelangen. Das Bienenfresserpaar in Erkrath nutzte ein Areal von etwa 75 ha, von dem der überwiegende Anteil aus Wiesen, Hochstamm-Obstwiesen, Äckern und Brachland bestand, während die restlichen 20 % Wäldchen, Gebüsche, Verkehrswege, Abbauflächen, Gebäude und Gewässer beinhalteten (May & Blomenkamp 2005). Großlibellen stellten bei diesem Paar vermutlich die Hauptbeute dar (May & Blomenkamp 2005). Am Brutplatz bei Bedburg besiedelten die Bienenfresser nach der Brutzeit für etwa vier bis sechs Wochen ein reich strukturiertes Gebiet von etwa 8 km² Größe südlich des Brutreviers, das Flussauen, Wiesen, Feldflur, Brachen und Klärteiche aufwies.

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