Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Erlenzeisig (Carduelis spinus)

Lebensraum

Der Erlenzeisig ist in den Herbstund Wintermonaten meist in Gruppen oder Schwärmen im offenen bis halboffenen Kulturland sowie an Waldrändern, in Erlen und Birken anzutreffen, was ihm auch seinen Namen einbrachte. Als Brutvogel zeigt er dagegen eine starke Bindung an Nadelbäume, vor allem an samentragende Fichten in ausgedehnten Nadelund Mischwäldern. Er kann aber auch auf Kiefernund Lärchenwälder ausweichen (Mildenberger 1984, Glutz von Blotzheim & Bauer 1997). Nach Flade (1994) ist der Erlenzeisig Leitart der Berg-Fichtenwälder und der Fichten-Kiefernwälder.

Für NRW berichten sowohl Peitzmeier (1969) als auch Mildenberger (1984) von Ansiedlungen auf Friedhöfen, in großen Parks und selbst in Hausgärten mit Fichten. Bruten außerhalb der Wälder des Hügelund Berglandes sind jedoch eher die Ausnahme und nicht beständig, weshalb die Art im norddeutschen Tiefland große Verbreitungslücken aufweist (Flade 1994, Heckenroth & Laske 1997, NWO 2002). Die Vorkommen im Teutoburger Wald (u. a. Schacht 1877) und im Süderbergland waren auch schon Rade & Landois (1886) bekannt, die dazu schreiben: „Er zieht Hügelund Gebirgslandschaften der Ebene vor und verlangt passende Nadelholzwaldungen“. Das Nest wird in 6,5 bis 12 m Höhe in Koniferen gebaut (Mildenberger 1984).

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