Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Flussseeschwalbe (Sterna hirundo)

Lebensraum

Die ursprünglichen Brutplätze waren die kiesig-sandigen Ufer der großen Flüsse und darin liegende Kiesinseln. Durch die Strombegradigungen gingen zunächst die Inseln und dann die breiten Uferbereiche verloren. Auf den mittlerweile sehr schmalen Kiesufern finden Flussseeschwalben keine adäquaten Nistmöglichkeiten mehr vor, da sie dort zu stark vom Menschen und frei laufenden Hunden gestört werden. Zudem sind ihre Nester hier leicht für Beutegreifer zugänglich. Einen Ersatzlebensraum fanden die Flussseeschwalben auf speziellen Nistflößen und künstlichen Inseln in Abgrabungsgewässern. Die Inseln müssen durch spezielle Pflegemaßnahmen in der Nachbrutzeit vor einer Verbuschung geschützt werden. 2010 kam es in der Walsumer Rheinaue zu einer erfolgreichen Brut auf einem Längsbauwerk im Rhein (J. Meßer briefl.). Auf Nistflößen können Flussseeschwalben sehr hohe Nestdichten erreichen, die deutlich über den Werten im Freiland liegen. Die höchste Dichte lag am Niederrhein bei mehr als zwei Nestern pro m² (Sudmann 1998a).

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