Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Grauspecht (Picus canus)

Lebensraum

Der Grauspecht besiedelt bevorzugt alte, mit Totholz durchsetzte Laub- und Mischwälder. Die Bruthöhlen werden in tote oder angefaulte Stämme oder Äste von Laubbäumen gebaut. In den Mittelgebirgen besiedelt er vor allem Buchen- und Eichenwälder; Nadelholzbestände werden dagegen gemieden. Im Tiefland tritt er — wenn überhaupt — in Buchen- und Eichenwäldern, seltener in Weiden- oder in Altpappelbeständen auf. Seine Hauptnahrung (Bodenameisen) sucht er in lichten Waldbeständen, auf Waldlichtungen, an Wegrändern, auf mageren Grünland- oder Heideflächen. Gelegentlich erbeutet er — vor allem im Winter — in morschen Bäumen holzbewohnende Arthropoden. Ein Mosaik aus Altbaumbeständen und lichten, mageren Nahrungsbereichen ist für den Grauspecht essenziell (Weiss 1998).

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