Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Mandarinente (Aix galericulata)

Lebensraum

In Ostasien leben die in Baumhöhlen brütenden Mandarinenten vor allem an stehenden oder langsam fließenden Gewässern mit dichtem Baumbewuchs im Bereich der Laubwaldzone. Das früher große Verbreitungsgebiet ist heute infolge von Lebensraumzerstörung (Abholzung) und Verfolgung (Jagd und Fang) inselartig zerstückelt (Carboneras 1992).

Bei uns haben Mandarinenten zunächst vor allem an Parkteichen mit höhlenreichen Altholzbeständen, bevorzugt in Buchen, gebrütet. An solchen Gewässern leben fast alle Mandarinenten des Ruhrgebiets. Neben Baumhöhlen in Altbuchen wurden auch Höhlen in Silberweiden sowie käufliche Nisthöhlen für Schellenten oder Hohltauben aus Holzbeton und selbstgebaute Holznistkästen als Brutplatz genutzt. Kimmel & Michaelis (2004) berichten von einer Brut in einem Schleiereulenkasten auf dem Dachboden eines Bauernhofs in Ibbenbüren. Im Zuge der Ausbreitung wurden dann auch von den Strukturen her naturnähere Gewässer wie (Fisch-)Teiche, Abgrabungsgewässer, Stauseen oder Bergsenkungsgewässer besiedelt, die aber alle nicht-natürlichen Ursprungs sind. Vor allem außerhalb der Brutzeit halten sich Mandarinenten an den unterschiedlichsten Gewässertypen von Gartenteichen bis hin zu Stauseen und Flüssen auf.

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