Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Rabenkrähe (Corvus corone)

Lebensraum

Nach Rade & Landois (1886) war die Art im Münsterland allgemein häufig, kam aber in Heide- und Sandgebieten weniger häufig vor als in fruchtbaren Gegenden. Peitzmeier (1969) stellte fest, dass die Siedlungsdichte in Waldgebieten geringer ist, und auch heute noch werden größere Wälder nur in Randbereichen besiedelt. Nach Mildenberger (1984) bevorzugen Rabenkrähen offene und halboffene Landschaften mit Auwäldern, Feldgehölzen, Baumgruppen und hohen Hecken. Im Zuge der Verstädterung nutzen sie mittlerweile auch Parkanlagen, Friedhöfe und Alleen der Dörfer und Städte. Damit findet die Rabenkrähe überall Brutmöglichkeiten und fehlt nur in großen Wäldern ohne innere Freiflächen.

Als Neststandorte werden Laubbäume bevorzugt, doch können prinzipiell alle Baumarten genutzt werden (Mildenberger 1984). Bruten auf Gittermasten von Freileitungen wurden bis Anfang der 1980er Jahre nur wenig beobachtet (Mildenberger 1984), werden mittlerweile aber an vielen Orten festgestellt. Das offene Brüten kann eine Folge davon sein, dass Rabenvogelnester nicht mehr beschossen werden dürfen. Die Nester werden in der Regel in Höhen über 5 m angelegt (Mildenberger 1984). Bodenbruten sind absolute Ausnahmen (Möller 1997).

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