Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapilla)

Lebensraum

Analog zum Wintergoldhähnchen besiedelt auch das Sommergoldhähnchen die Waldbestände immergrüner Nadelbäume. Kurze Nadeln bevorzugend, stellen folglich Fichtenbestände den Hauptlebensraum dar. Weitere kurznadelige Baumarten spielen in NRW bedingt durch ihre deutlich geringere Verbreitung und Häufigkeit nur eine sehr untergeordnete Rolle. Kiefernbestände werden zwar auch, aber deutlich geringer besiedelt. Kleingehölze mit Nadelhölzern werden auch in der Agrarlandschaft oder im Siedlungsbereich als Brutrevier angenommen.

Mildenberger (1984) schätzte die Art in Kiefernwäldern deutlich häufiger ein als ihre Zwillingsart. Auf einer ÖFS-Fläche in Haltern, Kreis Recklinghausen, wurden 2007 jedoch insgesamt 9,5 Rev. des Wintergoldhähnchens und nur ein Revier des Sommergoldhähnchens erfasst.

Die offensichtlich größere Toleranz des Sommergoldhähnchens gegenüber Laubbäumen erlaubt der Art, auch Mischwaldbestände mit teils geringerer Beimischung von Nadelbäumen, bevorzugt Fichten, zu besiedeln. In Einzelfällen kommt die Art auch ganz ohne Nadelbäume aus (Mildenberger 1984). Möglicherweise wird hier die Funktion der Deckung durch Efeu am Stamm von Laubbäumen ersetzt.

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