Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Steinkauz (Athene noctua)

Lebensraum

Wichtig für das Vorkommen sind offene bzw. halboffene, grünlandreiche Niederungslandschaften. Die Mittelgebirgslagen bleiben ab 300 m ü. NN unbesiedelt. Steinkauzhabitate sind gekennzeichnet durch siedlungsnahen, kleinräumigen Hochstamm-Obstbau mit Beweidung als traditioneller Unternutzung. Überlebensnotwendig sind Grünlandflächen mit ganzjährig geringer Vegetationshöhe, vor allem Dauerweiden, auf denen entsprechende Beutetiere wie Kleinsäuger, Käfer, Regenwürmer erreichbar sind (Dalbeck et al. 1999, Vossmeyer et al. 2006). Dies erlaubt dem Steinkauz die Ausübung seiner typischen Bodenjagd. Ein weiteres charakteristisches Habitatelement sind Kopfbäume oder alte Obstbäume, die er gerne aufgrund des Höhlenangebots als Brutplatz nutzt (z. B. Kämpfer-Lauenstein & Lederer 2006). Die gegenwärtige Konzentration der Reviere in Dorf- bzw. Hofnähe kennzeichnen ihn als Charakterart der bäuerlichen Kulturlandschaft. Rund 2.000 Paare brüten in den etwa 4.600 aufgehängten Nistkästen. Wenn Kopfbäume und alte Obstbäume fehlen, können Steinkäuze auch in Gebäudenischen, Ställen und Garagen brüten (z. B. Steverding 2006).

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