Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Wintergoldhähnchen (Regulus regulus)

Lebensraum

Das Wintergoldhähnchen besiedelt Bestände mit kurznadeligen, immergrünen Nadelbäumen, wobei die Fichte eindeutig bevorzugt wird. Diese Nadelbaumart wird in NRW überwiegend in altersgleichen Beständen, besonders häufig in mittleren und höheren Berglagen, angebaut. Besiedelt werden Bestände ab geringem Baumholzalter (14-38 cm Brusthöhendurchmesser). Präferiert werden locker stehende, bis in den unteren Stammbereich benadelte Bäume. Reicher Flechtenbewuchs ist besiedlungsfördernd. Jüngere Bestände, z. B. im Stangenholzalter, werden nur zur Nahrungssuche aufgesucht (eig. Beob.). Da die eigentlichen Brutreviere nur ca. 0,1 ha groß sind (Flade 1994), reichen ca. 16-20 Altfichten für ein geeignetes Brutrevier aus. Derartige Altfichtengruppen werden auch in Laubwäldern, wie vorzugsweise Buchen- und Eichenwäldern, besiedelt. Auch entsprechend große Fichtengruppen in Parks, Friedhöfen und großen Gärten können von einzelnen Paaren als Brutrevier gewählt werden. Kiefernbestände bleiben zwar nicht völlig unbesiedelt, weisen aber eine deutlich geringere Siedlungsdichte auf.

Die höchste Siedlungsdichte auf großflächigen Untersuchungsflächen wurde 2008 auf einer ÖFS-Fläche in der Gemeinde Finnentrop, Kreis Olpe mit 81,5 Rev./km² festgestellt. Lediglich der Buchfink war auf dieser Untersuchungsfläche mit einem weiteren Brutrevier unwesentlich häufiger. Dieses Untersuchungsgebiet ist fast vollständig bewaldet und weist einen hohen Anteil von Fichtenforsten auf.

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