Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Blaukehlchen (Luscinia svecica)

Verbreitung 80-120 Reviere

Bild Blaukehlchen

Foto: Jan Ole Kriegs

Verbreitungskarte Blaukehlchen

Brutverbreitung 2005-2009

Aufgrund ihres attraktiven Gefieders und ihres variablen Gesangs gehören Blaukehlchen zu den faszinierendsten einheimischen Singvögeln. In NRW treten zwei Unterarten auf. Das „Weißsternige Blaukehlchen“ Luscinia svecica cyanecula ist Brutvogel, die in Nordeuropa beheimatete Nominatform L. s. svecica („Rotsterniges Blaukehlchen“) zieht bei uns in geringer Anzahl durch (Tucker & Heath 1994). Die landesweiten Vorkommen konzentrieren sich an der deutsch-niederländischen Grenze vom Kreis Heinsberg bis in den Kreis Borken. Das VSG Rieselfelder Münster beherbergt den landesweit höchsten Brutbestand. Weitere Siedlungsschwerpunkte sind die NSG Teverener Heide (Kreis Heinsberg), Lüsekamp und Boschbeek, Elmpter Schwalmbruch und Krickenbecker Seen (Kreis Viersen), Kranenburger Bruch, Emmericher Ward, Bienener Altrhein, Millinger und Hurler Meer (Kreis Kleve), Zwillbrocker Venn, Amtsvenn und Hündfelder Moor (Kreis Borken). Nicht alljährlich besetzte Reviere konnten in der Lippeaue bei Haltern, Hamm und Lippstadt nachgewiesen werden. Weitab von den Vorkommen im Tiefland wurden singende Männchen bei Blankenheim-Wald in der Eifel festgestellt (Pleines & Reichmann 2004, Pleines & Jöbges 2010).

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