Die Brutvögel

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Graureiher (Ardea cinerea)

Verbreitung 2200-2700 Brutpaare

Bild Graureiher

Foto: Thomas Wester

Verbreitungskarte Graureiher

Brutverbreitung 2005-2009

Graureiher besiedeln nahezu flächendeckend alle Großlandschaften. Die Brutkolonien liegen überwiegend in der Nachbarschaft größerer Flusstäler und kleinerer Fließgewässer. Einzelne Koloniestandorte befinden sich in den Mittelgebirgslagen, oft in der Nähe von Talsperren. Die überwiegende Anzahl der Graureiher brütet im Tiefland zwischen 50 und 100 m ü. NN. 1996 konnte jedoch ein Brutnachweis auf fast 600 m ü. NN nahe Hildfeld im Hochsauerlandkreis erbracht werden (Jöbges et al. 1998). Seit Mitte der 1990er Jahre dehnte die Art ihr Brutareal auch in den Ballungsraum Ruhrgebiet aus. Auffällig sind seit den 1980er Jahren die größere Anzahl kleinerer Brutkolonien und die damit verbundene Streuung der Reiher in NRW (Stichmann & Stichmann-Marny 2010). Kolonien mit über 100 Paaren gehören seit wenigen Jahren der Vergangenheit an. Das NSG Krickenbecker Seen im Kreis Viersen beherbergt den aktuell höchsten Bestand in einer Brutkolonie (83 BP im Jahr 2010, OAG Kreis Viersen 2012).

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