Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Grauspecht (Picus canus)

Verbreitung 650-1000 Reviere

Bild Grauspecht

Foto: Rolf Behlert

Verbreitungskarte Grauspecht

Brutverbreitung 2005-2009

Die nördliche Arealgrenze des Grauspechtes in Mitteleuropa verläuft mitten durch NRW, entlang der Mittelgebirgsschwellen von Wiehengebirge, Teutoburger Wald, Sauerland, Bergischem Land und Eifel. Entsprechend fehlt die Art im nordrhein-westfälischen Tiefland, abgesehen von gelegentlichen, temporären Vorstößen, z. B. in die Westfälische Bucht (Weiss 1998). Am Ostrand der Westfälischen Bucht zeigt die Karte in der Senne und im Bürener Raum etablierte Vorkommen. In Nordrhein befanden sich außerhalb des Hügel- und Berglandes drei Verbreitungsinseln in der Niederrheinischen Bucht (Mildenberger 1984): Bürgewälder, Kerpener Bruch und Schlosspark Brühl. Diese Vorkommen sind seit ca. 20 bzw. 30 Jahren verschwunden (Weiss 1998). Die vorliegende Kartierung weist (wieder?) einige Vorkommen östlich der Zülpicher Börde auf, doch gelang 2010 im Kottenforst kein Nachweis mehr (Liesen 2012). Bei dem rechtsrheinischen Tieflandvorkommen handelt es sich um die Wahner Heide, wo nach Hauth & Skibbe (2010) in den 2000er Jahren 8-12 Rev. besetzt waren. Innerhalb der Mittelgebirgsregion zeigt der Grauspecht ein unregelmäßiges Verbreitungsbild, nur Sauer- und Siegerland sind flächig bis in die höchsten Lagen um 800 m ü. NN besiedelt.

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