Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Halsbandsittich (Psittacula krameri)

Verbreitung 850-1100 Brutpaare

Bild Halsbandsittich

Foto: Michael Schmitz

Verbreitungskarte Halsbandsittich

Brutverbreitung 2005-2009

Die ursprünglich nur auf dem afrikanischen und asiatischen Kontinent beheimateten Halsbandsittiche waren früher beliebte Haustiere und sind an vielen Stellen entflogen bzw. freigesetzt worden. So haben sie sich auch außerhalb Deutschlands in vielen europäischen Ländern als Brutvogel etabliert. Inzwischen gibt es in Europa mindestens 65 Populationen (Strubbe & Matthysen 2009).

In Deutschland hat sich außerhalb von NRW in der Region Wiesbaden — Worms — Ludwigshafen — Heidelberg eine unabhängige Population entwickelt, während es in vielen Großstädten nur kurzzeitige Ansiedlungen gab (Krause 2001, Bauer & Woog 2008). In NRW ist gegenwärtig die Rheinschiene zwischen Bonn und Krefeld besiedelt. Damit beschränkt sich die Verbreitung auf eine sehr wärmegeprägte Region mit einem phänologischen Frühlingsbeginn vor dem 21. März (Krause 2001). Halsbandsittiche meiden geschlossene Wälder und die Agrarsteppe, auch die rund um den Verbreitungsschwerpunkt in Köln gelegenen Regionen Bergisches Land und Ville besiedeln sie nicht.

Die Ausgangspopulation entstammt den indischen Unterarten borealis und manillensis sowie der afrikanischen Unterart krameri (A.

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