Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Heckenbraunelle (Prunella modularis)

Verbreitung 320000-400000 Reviere

Bild Heckenbraunelle

Foto: Eckhard Lietzow

Verbreitungskarte Heckenbraunelle

brutverbreitung 2005-2009

Veränderungskarte Heckenbraunelle

Siedlungsdichte

Verbreitungsschwerpunkte der Heckenbraunelle sind in NRW eindeutig die Stadtlandschaften. Als geschlossener Komplex treten der Ballungsraum Rhein-Ruhr und die Großstädte (z. B. Aachen, Mönchengladbach, Münster und Bielefeld) deutlich hervor. Die mittlere Siedlungsdichte liegt hier bei über 25 Rev./km2. Außerhalb der Städte fällt die Siedlungsdichte deutlich auf etwa die Hälfte ab. Unterschiede z. B. zwischen den Agrarlandschaften am Niederrhein oder im Münsterland und den waldreichen Regionen des Sauerund Siegerlandes sind nicht erkennbar. Eine merklich geringere Siedlungsdichte sowohl im agrarisch genutzten Offenland als auch in den Waldlandschaften wird in Ostwestfalen deutlich. Dieser Bereich mit mittleren Siedlungsdichten von weniger als 5 Rev./km2 zieht sich durch die Kreise Minden-Lübbecke, Lippe, Höxter und Paderborn bis in den Kreis Soest sowie den nordöstlichen Teil des Hochsauerlandkreises. Auch wenn einige Regionen wie die Hellwegbörde, Paderborner und Briloner Hochfläche mit ihrer Gehölzarmut eine Erklärung für die geringe Siedlungsdichte bieten, bedarf dieses modellierte Verbreitungsmuster in Ostwestfalen noch weiterer Analysen. Möglicherweise beeinflussen Klimafaktoren das Verbreitungsbild der Heckenbraunelle. Ein Einfluss der Höhenlage auf die Siedlungsdichte ist in NRW nicht zu erkennen.

Verbreitungslücken scheint es fast überhaupt nicht zu geben, was auch die ÖFS-Stetigkeit von 98,2 % bezogen auf 170 ÖFS-Flächen kaum erwarten lässt.

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