Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Nilgans (Alopochen aegyptiaca)

Verbreitung 2100-3300 Paare

Bild Nilgans

Foto: Hans Glader

Verbreitungskarte Nilgans

Brutverbreitung 2005-2009

Das natürliche Verbreitungsgebiet befindet sich in Afrika südlich der Sahara. Dort werden eutrophe Gewässer von der Küste bis in 4.000 m Höhe (Äthiopien) besiedelt. Nilgänse bevorzugen jedoch die Savannensümpfe und Flussläufe Ostafrikas und die Gewässer in Südafrika. Der Gesamtbestand wird für diesen Kontinent mit 200.000-500.000 Individuen angegeben (Rückgang in Westafrika, stabil in Ost- und zunehmend in Südafrika; Carboneras 1992). Aus Nordafrika und Südosteuropa sind Vorkommen bis in das 17. Jahrhundert hinein belegt. Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckte sich damals nördlich bis nach Ungarn (Mooij & Bräsecke 2000, Bauer et al. 2005). In Ungarn und Bulgarien sollen noch im 19. Jahrhundert Bruten stattgefunden haben (Kolbe 1999).

In Europa gibt es zahlreiche Populationen, die auf Freisetzungen beruhen (s. u.). Die Haupteinwanderung kam aus den Niederlanden hauptsächlich rheinaufwärts. Entlang der Flussauen der Nebenflüsse wurde das Flachland in NRW mittlerweile bis auf einige große Agrargebiete im Münsterland und in der Zülpicher Börde fast komplett besiedelt. Dabei wurden vermutlich einige lokale Ansiedlungen in die sich ausbreitende Population integriert. Die Besiedlung der Mittelgebirgsregion findet derzeit noch statt, und auch hier folgen die Nilgänse meist den Flussauen.

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