Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Pirol (Oriolus oriolus)

Verbreitung 400-600 Reviere

Bild Pirol

Foto: Joachim Weiss

Verbreitungskarte Pirol

Brutverbreitung 2005-2009

Die Vorkommen des wärmeliebenden Pirols sind fast ausschließlich auf das Tiefland beschränkt. Er reagiert negativ auf kalte und nasse Witterung, und die Vorkommen beschränken sich überwiegend auf Gebiete mit relativ hohen Mai- und Junitemperaturen sowie geringen Niederschlagsraten (Mildenberger 1984, Wink 1987).

In der Niederrheinischen Bucht, im Niederrheinischen Tiefland und im westlichen Münsterland sind Pirole zwar weit verbreitet, kommen aber kaum irgendwo in größerer Siedlungsdichte vor. Größere Verbreitungslücken bestehen im Ruhrgebiet und in Teilen der Westfälischen Bucht, doch Emsland und nördliches Münsterland sowie Ostwestfalen (Paderborn — Lippstadt — Delbrück) weisen relativ hohe Bestände auf. Der am dichtesten besiedelte Naturraum ist das Westfälische Tiefland. Die grenznahen Vorkommen setzen sich in Niedersachsen (ADEBAR, in Vorb.) bzw. in den Niederlanden fort (SOVON 2002). Die höchst gelegenen Brutplätze in NRW betreffen Einzelvorkommen im Weserbergland.

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