Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Rotkehlchen (Erithacus rubecula)

Verbreitung 485000 - 620000 Reviere

Bild Rotkehlchen

Foto: Hermann Knüwer

Verbreitungskarte Rotkehlchen

Brutverbreitung 2005-2009

Veränderungskarte Rotkehlchen

Siedlungsdichte

Das Rotkehlchen ist fast überall ein häufiger Brutvogel, und die allgemein flächige Verbreitung wird nur durch kleine Verbreitungslücken unterbrochen. Diese finden sich vorwiegend in gehölzarmen Agrarregionen und Tagebaulandschaften. Hervorzuheben sind die Lücken

z. B. in der Jülich-Zülpicher Börde, Hellwegbörde, Warburger Börde und auf der Paderborner Hochfläche. Ebenso fehlt die Art in auwaldfreien Zonen in der Rheinaue. Das Rotkehlchen erreicht auf allen 170 ÖFS-Flächen eine Stetigkeit von 98,8 %. Lediglich in zwei der Untersuchungsflächen konnte die Art nicht als Brutvogel festgestellt werden.

Verbreitungsschwerpunkte sind waldreiche Gebiete mit hohem Nadelholzanteil, wie z. B. Grenzwald (Kreis Viersen), Reichswald (Kreis Kleve), Hohe Mark und Wahner Heide. Hier erreicht das Rotkehlchen mittlere Siedlungsdichten von 40 bis über 50 Rev./km2. Die fichtenholzreichen höheren Berglagen fallen in den Siedlungsdichten hier leicht zurück. Die geringsten Dichten werden in Parklandschaften mit durchschnittlich weniger als 10 Rev./km2 erreicht, vor allem dann, wenn Wälder und größere Feldgehölze fehlen. In den verschiedenen Landschaftsräumen sind Rotkehlchen im Tiefland sehr häufig, im Bergland häufig und in den Börden weniger häufig.

Inhalt

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