Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Schwarzschwan (Cygnus atratus)

Verbreitung 5-10 Brutpaare

Bild Schwarzschwan

Foto: Klaus Vanscheidt

Verbreitungskarte Schwarzschwan

Brutverbreitung 2005-2009

Die früher auch Trauerschwäne genannten Schwarzschwäne stammen ursprünglich aus Australien und Tasmanien. In Europa wurden Schwarzschwäne erstmals 1791 nach England gebracht. Seither erfreuen sie sich großer Beliebtheit in Zoos, Parks und privaten Wasservogelhaltungen und wurden auch in mehreren anderen europäischen Ländern angesiedelt oder entkamen aus Haltungen (Bauer & Woog 2008).

In NRW ist die Art ein seltener Brutvogel, der inzwischen zerstreut im Tiefland vorkommt. Ein Schwerpunkt befindet sich jedoch im Ruhrgebiet, vor allem an der Ruhr im Bereich von Kemnader See, Harkort- und Hengsteysee. Der gesamte Bestand ist ursprünglich auf ausgesetzte Vögel und deren Nachkommen, wohl nur selten auf Haltungsflüchtlinge, zurückzuführen. Zumindest in einigen Fällen handelt es sich dabei um kupierte, flugunfähige Vögel, die oft schon sehr lange an diesen Gewässern leben (z. B. in Dortmund, Marl) und teilweise als nicht wildlebende Vögel auch nicht bei Brutbestandserfassungen berücksichtigt werden.

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