Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Truthuhn (Meleagris gallopavo)

Verbreitung 10-100 Individuenividuen

Bild Truthuhn

Foto: Peter Meyer

Verbreitungskarte Truthuhn

Brutverbreitung 2005-2009

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Truthuhns erstreckt sich in Nordamerika vom südlichen Kanada bis nach Mexiko. Besiedelt werden von den sechs Unterarten dabei subtropische und gemäßigte Waldgebiete bis hin zu gebüschreichen Steppen (Porter 1994). Seit dem 16. Jahrhundert wurden in Mitteleuropa mehr als 60 Ansiedlungsversuche durchgeführt (Niethammer 1963), aus denen sich selbst erhaltende Populationen nur in Tschechien und in der Slowakei entwickelten. Auch in Deutschland gab es zahlreiche Ansiedlungsversuche (Spittler 1993), wobei die meisten erfolglos verliefen.

Das einzige noch frei lebende Vorkommen in Deutschland besteht im nördlichen Kottenforst bei Bonn auf einer zusammenhängenden Fläche von ca. 3.000 ha (Spittler mdl. 2010). Die Tiere sind recht standorttreu, und Beobachtungen außerhalb des Kottenforstes sind selten,

z. B. ein Individuum 1972 (Jahr des Bestandsmaximums) mehrmals im Bliesheimer Wald bei Erftstadt im Rhein-Erft-Kreis (Rheinwald et al. 1987) sowie einmalig ein Trupp von 19 Tieren 1978 im Rheinbacher Wald im Rhein-Sieg-Kreis (Spittler 1993). Beide Orte liegen nur ca. 15 km vom Einbürgerungsbereich entfernt.

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