Die Brutvögel

Nordrhein-Westfalens

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Waldkauz (Strix aluco)

Verbreitung 7000-12500 Reviere

Bild Waldkauz

Foto: Reiner Jacobs

Verbreitungskarte Waldkauz

Brutverbreitung 2005-2009

Der Waldkauz ist den meisten Menschen durch seine schaurigen, heulenden Rufe, die bei uns vor allem in der Hauptbalzzeit von Januar/ Februar bis April zu hören sind, aus vielen Krimis bekannt. In Deutschland und auch in NRW ist er die häufigste Eulenart und brütet fast flächendeckend in allen Naturräumen, so dass die Rufe überall leicht zu hören sind. Waldkäuze besiedeln alle Klima- und Höhenstufen vom Unteren Niederrhein bis in die Mittelgebirgslagen. Hohe Dichten werden beispielsweise in der Haard, im Wiehengebirge, Teutoburger Wald und in der Egge sowie im Arnsberger Wald erreicht. In Naturräumen wie der Münsterländischen Parklandschaft und im Westfälischen Tiefland sind keine erheblichen Bestandsschwankungen erkennbar bzw. nachgewiesen. Das Rothaargebirge im Kreis Siegen-Wittgenstein und im Hochsauerlandkreis beherbergt nur geringe Vorkommen, was vermutlich mehr mit den zur Verfügung stehenden Habitattypen und weniger mit der Höhenlage zusammenhängt. Waldkäuze fehlen zumeist in der baumlosen Agrarlandschaft in der Niederrheinischen Bucht, Hellwegbörde und Warburger Börde (Peitzmeier 1969, Mildenberger 1984).

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